Weblog
13.07.2009: Wo Bild in den Spiegel schaut!
Zwei Bücher, aus dem Hause Bild und Spiegel, zumindest die Autoren und der Kritiker Rudolf Stumberger (sub-)titelt:“Die neue Wahlverwandtschaft: Wo sich Spiegel und Bildzeitung geistig umarmen”
Auf SpOn gab es ja einiges zu dem Ergon von Jan Fleischhauer zu lesen und das fand ich nicht wirklich lesenswert, eher beschränkt - hier wird es pointiert beschrieben!
21.12.2008: Schlafen gehen
Bei Notebooks gab es ja schon länger eine recht gut funktionierendes Power-Management, auf dem Desktop wurde es erst mit Vista richtig tauglich. mmyNews hat jetzt darauf hingewiesen, daß bei Vista eine Mischung von Standby und Ruhezustand dazu gekommen ist: hybrid sleep. Für den Notfall werden die Daten auch noch, wie beim Ruhezustand, auf die Platte geschrieben, so daß der Rechner schnell aufwachen kann, aber auch beim Stromausfall noch alles da ist. Funktioniert ausgezeichnet und erklärt, warum meine Kiste beim Standby so lange auf der HD rumnudelt!18.10.2008: Regener und das PAL
Sven R. weiß, was ein PAL ist, tatsächlich, er hat es gebloggt, sich geoutet. Erfreulich!Da macht sein Buchmesse-Blog gleich noch mehr Spaß!
05.09.2006: Jedes Mal
Nach der ersten Lesung Grass' aus seinem neuen Buch “Beim Häuten der Zwiebel”, das ja viel Wirbel verursachte, signierte er - natürlich - seine Bücher:“Zahlreiche Exemplare werden ihm gereicht, schwungvoll setzt er seinen Namen in jedes, immer wieder. Doch bevor er ein Buch zurückgibt, guckt er dem Empfänger tief in die Augen. Aus seinem Blick scheint Dankbarkeit zu sprechen. Jedes Mal.”
So endet der SpOn-Artikel, der diese Veranstaltung auch ein “harmloses Heimspiel” nennt!
Was mag in diesem Mann in den letzten Wochen vorgegangen sein?
Und wozu war all diese Kritik, diese tlw. verletzenden Schmähungen gut? Wer wird sich im Sommer 07 noch daran erinnern? “Wer unter Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!” sagte mal jemand.
02.07.2006: Todtrauriger Kalauer
Er kalauertAls der Dichter erfuhr,
er werde sein Leben lang
Aspirin essen müssen,
da bat er, man möge
den allfälligen Nachruf
auf den Satz reduzieren
“Er aß Pirin.”
Die Guten gehen zu früh!
11.06.2006: Vertraut machen
Es ist schön, wenn ein Buch, ein neues Buch, ein für den Leser neues Buch, mit einer Reminiszenz, einer Verbeugung vor etwas bekanntem, hier einem Film von Wenders beginnt, oder zumindest damit auf den ersten Seiten aufwartet.Ich fühle mich dann gleich etwas vertrauter, glaube etwas mit dem Buch gemein zu haben, und bisher hat es mich auch noch nicht enttäuscht!
06.06.2006: Verpassen!
Man verpaßt im Leben (immer) zwei Augenblicke:Den, an dem die Liebe anfängt, und den, an dem sie aufhört!
F. Scott Fitzgerald - zitiert von Elke Heidenreich grade bei Lesen! mit Hape Kerkeling!
29.01.2006: Gutenberg goes DRM
Sixtus schreibt in seiner Dezentrale über das ins Haus stehende Spannungsfeld zwischen E-Ink-Readern und Büchern und vergleicht es mit der Entwicklung von Vinyl über CD bis zu MP3.Auch wenn's dem altmodischen Bücherleser in mir nicht gefällt, so wird's passieren: Tausche gebundenes Buch im Fadenheftung und Leseband mit Plastikkiste und LC-Display!
13.07.2005: Schade, vorbei - #2!
Zum schwärmen, dieses yrre Buch! Und die zweite Hälfte ist genauso gut wie das Ende, man darf sich nicht kirre machen lassen! Auch wenn Schätzings Sichtweise nicht wirklich neu ist, war es extremst (sorry, aber wahr !) lesenswert, es warf seinen Focus anders, viel rabiater und wirklichkeitsnäher auf diesen so offensichtlich dummen und doch so menschlichen Anthropozentrismus, von seinen Auswirkungen auf die Natur bis hin zur Philosophie und Religion.Tja ein Buch, ein ständiger Begleiter, mindest in Gedanken, machmal auch tatsächlich. Hat mich gesehen an vielen Orten, im Bett, auf dem Klo, im Volksgarten... Schaute mir unverwandt ins Antlitz, egal ob ich lustig, traurig, dynamisch und auch völlig fertig war und gab sich mir hin, zusammen mit Wasser, Wein, Whiskey, Weizen, Kölsch und Gesang.
Und je besser ein Buch, desto schöner mache ich uns den Abschied, denn es bedeutet mir etwas, es ist etwas wertvolles, es steckt viel Arbeit & Gefühl darin und das möchte ich würdigen. Nicht einfach so die letzte Seite en passant lesen.
Das führt sogar dazu, daß ich bei einigen Büchern bereits Angst hatte, vor der letzten Seite, daß es nicht mehr bei mir ist, mich nicht weiter begleitet und mir keine Anregungen mehr liefert... Da haben die letzten zwei, drei Dutzend Seiten (fast !) schon mal länger gedauert als der Rest, ich wollte es festhalten - aber das ist mir ja durchaus wesenstypisch!
Eigentlich sollte Schätzings Roman gelehrt haben, weniger zu vermenschlichen, aber es muß doch Konstanten geben...